Das Konzert zum diesjährigen Totensonntag am 25. November war für uns, wie schon das erste Konzert in Jüterbog, ein gewisses Wagnis: würden die von Chorist/innen gelesenen Briefe von Soldaten und Soldaten-Familien mit den Musiken von Bruckner, Brahms, Gounod und Saint-Saëns als Konzert funktionieren? Die Briefe waren kein leichter Stoff, würden sie aber evtl. zu schwer, zu lastend werden für ein Konzert? Würde die Musik die Umrahmung von Lesungen vertragen, würde sie durch die Lesungen nicht zu sehr mit Bedeutung aufgeladen werden?

Das Publikum und wir selbst hatten – so die zahlreichen Äußerungen – das Gefühl: das Konzept ging sehr gut auf. Und ebenfalls eine Freude war, dass wir so viele Menschen zu diesem Experiment begrüßen durften. Vielen Dank für Ihren und Euren Besuch.