Der älteste Deutsch-Französische Chor singt anlässlich des Verbandstreffens der Deutsch-Französischen Chöre in Berlin ein rein französisches Programm, das geistliche Werke für Chor und Orgel mit weltlichen Chansons vereint. Nachdem unser Chor, wie alle Chöre, während der Corona-Krise lange nicht zusammenkommen und nur digital oder im Freien proben konnte, freuen wir uns, Teile unseres typischen Repertoires zur Aufführung zu bringen, aber auch Neues präsentieren zu können.
Die Cantique de Jean Racine op. 11 von Gabriel Fauré, eines der bekanntesten geistlichen Werke für Chor und Orgel, eröffnet das Programm.
Es folgt ein Teil mit weltlichen Chansons, von denen einige seit langem zum Repertoire unseres Chores gehören. Besonders freuen wir uns auf die Uraufführung eines Arrangements unseres Chormitgliedes Immanuel Asmus.
Das „Prière à Notre-Dame“ von Léon Boëllmann für Orgel solo leitet das Programm dann direkt in jene Pariser Kathedrale, in der Louis Vierne (1870-1937) 37 Jahre lang Organist der Großen Orgel war.
Louis Vierne komponierte die anschließende „Messe solennelle“ für zwei Orgeln und gemischten Chor in cis-Moll op. 16, die Bezug nimmt auf die liturgische Praxis der französischen Kathedralen, wo neben der „Grand Orgue“ immer auch eine „Orgue de Choeur“ steht, die sich, vor allem den Chor begleitend, mit der großen Orgel abwechselt.
Viernes Messe ist in Berlin an kaum einem anderen Ort so überzeugend aufführbar wie in der Kirche Ss. Corpus Christi, deren berühmte Steinmeyer-Orgel alle Klangfarben, aber auch die Wucht der französischen Kathedralorgel in sich vereint.
Das Konzert des DFC ist aus diesem Grunde auch in die Reihe der Orgelkonzerte 2021 an diesem Instrument eingebunden.
Das Konzert findet statt am 11. September 2021 in der Kirche Corpus Christi in Prenzlauer Berg, Conrad-Blenkle-Str. 64 (Nähe S-Bahnhof Landsberger Allee). Beginn: 18 Uhr.
Der Eintritt ist frei.
Die geltenden Bestimmungen zu Covid-19 werden eingehalten.